G-Fans-Blog

Die G-Fans gehen in die 2. Runde

Wer die neue Eiszeit-Show verpasst hat oder nicht schauen konnte, kann sie jetzt online glotzen und zwar hier: http://t.co/tsM5vVMH

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters

Eisbären Berlin vs. Iserlohn RootersNach langer Pause stehen die Bären wieder auf dem Eis. Am 10.02.2009 spielt der EHC dann endlich wieder um zu Hause in der o2-World gegen die Roosters aus Iserlohn. Das Spiel beginnt um 19:30Uhr und wird im TV übertragen.

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M.Sc. Kai Langnäse: Chefdesigner und Inhaber von WbM-Design & IT-Consulting. Programmierleistungen jeglicher Art, Gestaltungsarbeiten im Bereich des Print- und Screendesigns, sowie fachmännische IT-Beratung für Privat- und Geschäftskunden - alles aus einer Hand.

34 Kommentare Kommentar schreiben

  1. wird ja langsam Zeit das es wieder weiter geht, die Pause ist ja nervig
    .
    also ich werde am 10. live dabei sein und meine Eisbären beim nächsten Sieg und den nächsten 3 Punkten anfeuern
    .
    mein Tipp :ehc: 6 : 2 Roosters
    .
    hab mir mit meiner Frau das 3er ABo geholt aber werde dann im 218er sitzen und leider nicht in der Fankurve :-(( :-(( :-((
    .
    hätte da aber noch den Platz neben mir frei, wer Interesse hat kann für 1o€ mit dabei sein weil meine Frau am 10. arbeiten muß, meldet euch bei mir

  2. schnubby #

    auf jeden fall lösbar

    mein tipp :ehc: 5:0 brathähnchen

    zuviel viel zuviel scheiss verein

  3. meint tip,… miracle wip
    ich sag SIEG und fatisch

  4. also ich freu mich, dass es wieder weitergeht!
    und natürlich tippe ich auf nen sieg, so :ehc: 7:1 broilers

  5. wieder eine prüfung geschafft und morgen dann endlich wieder :ehc: !!!!!!!
    *yeah* so muss das sein

  6. dann kannste ja morgen dir gleich mal das bonusheft holen und einen ausgeben, sparst ja 17% :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

  7. glückwunsch zur bestandenen prüfung. mal sehen was wir morgen trinken??? :-)) :-)) :-D :rofl: :klatsch:

  8. Eisbärdaggi #

    Quelle Eisbären News – Archiv

    9.02.2009
    Fast alle Mann an Bord gegen Iserlohn

    Nach fast genau viermonatiger Verletzungspause kehrt Eisbärenverteidiger Brandon Smith morgen ins Team der Hauptstädter zum Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters (19.30 Uhr, o2 World) zurück. „Ich bin froh, wieder dabei zu sein“, sagte der Kanadier nach dem heutigen Training. Smith fehlte seit seiner Verletzung im Champions Hockey League-Match gegen Kärpät Oulu am 8. Oktober 2008 und verpasste 33 Ligapartien.
    Zurück im Kader sind auch Stefan Ustorf und René Kramer. Beide haben ihre Schulterverletzungen überstanden und können wieder voll in den Ligaalltag eingreifen. Einzig Matt McIlvane fehlt den Bären weiterhin bis zum Saisonende aufgrund seiner Knieverletzung.
    Neben Brandon Smith wird auch ein weiterer Eisbärenspieler die morgige Partie vielleicht etwas anders erleben als sonst. Stürmer Steve Walker absolviert am Dienstag sein 500. DEL-Match im Eisbärentrikot (502 Scorerpunkte).
    Für das morgige DEL-Spiel werden an den Kassen der o2 World noch ausreichend Tickets verfügbar sein.

    Der voraussichtliche Eisbärenkader für die Partie vs. Iserlohn
    Tor: Rob Zepp, Youri Ziffzer (Markus Keller)
    Abwehr: Deron Quint, Andy Roach, Richie Regehr, Jens Baxmann, Frank Hördler, Brandon Smith, René Kramer
    Angriff: Denis Pederson, Stefan Ustorf, Mark Beaufait, Steve Walker, Sven Felski, Alex Weiß, Tyson Mulock, Florian Busch, André Rankel, Daniel Weiß, Nathan Robinson, Constantin Braun

    Bisherige Saisonergebnisse gegen Iserlohn
    31.10.2008 Iserlohn – Eisbären 1:5

    12.12.2008 Iserlohn – Eisbären 2:3

    13.01.2009 Eisbären – Iserlohn 3:2 n.P.

  9. Eisbärdaggi #

    auf einen dicken Sieg, hoffe die Bären haben sich gut erholt, beim Training sahen ja alle ganz frisch und munter aus und die Pucks flogenen auch wie Geschosse durch die Halle.
    Auf gehts :ehc: Eisbärn, kämpfen und Siegen :klatsch:

  10. Ela #

    Gleich gehts los auf dem Eis…beide Mannschaften stehen schon…..

  11. Ela #

    iserlohn gewinnt eröffnungsbully…das spiel geht los…..

  12. Ela #

    mein Walker hat das erste tor gemacht….so muss das sein….

    :tooor:

    01:06
    TOR Eisbären Berlin!
    1:0 Walker S. (Quint D., Busch F.), EQ

    Ein wenig Gewühl vor dem Kasten der Roosters, Walker nimmt die Scheibe auf und schießt Maracle an die Hüfte, von da springt der Puck ins Netz ….

  13. Ela #

    03:11
    Smith mit

    Schlagschuß von der Blauen. Geblockt.

  14. Ela #

    04:51
    Robinson stürmt

    ins Drittel und legt nach hinten auf Beafait ab. Dessen Schuß hat Maracle

  15. Ela #

    :tooor: :tooor:

    06:29
    TOR Eisbären Berlin!
    2:0 Busch F. (Walker S.), EQ

    Busch vernascht einen Iserlohner Verteidiger gekonnt hinter dem Tor der Roosters, Maracle ist für einen Moment irritiert und Busch kann rechten Ecke den Puck noch zwischen Schoner und Pfosten vorbei bringen …

  16. Ela #

    :tooor: :tooor: :tooor:

    08:19
    TOR Eisbären Berlin!
    3:0 Rankel A. (Mulock T., Regehr R.), ——-

  17. Ela #

    der mannschaft scheint die pause echt gut getan zu haben…aber wie ich mit bekommen habe, spielt iserlohn gerade auch nicht überrangend….
    aber ich denke, da geht noch was…sind noch keine 10 min. rum, und es steht schon 3:0 … ich fasse es nicht….

  18. Ela #

    09:02
    Roy zieht

    ab, Zepp hat ihn mit dem Fanghandschuh

  19. Ela #

    11:22
    Die Iserlohner …

    … mit einer halbherzigen Konterchance, Marty Wilford zieht auf Höhe des linken Bullykrises ab, Zepp bleibt cool und stoppt den Puck recht locker …

  20. Ela #

    :tooor: :tooor: :tooor: :tooor:

    12:50
    TOR Eisbären Berlin!
    4:0 Hördler F. (Robinson N., Ustorf S.), ——-

  21. Ela #

    14:08
    Strafe Eisbären Berlin
    Smith B., 2 min. Stockcheck

    12:50
    Auszeit! Iserlohn Roosters

    Maracle fährt zur Bank, Stefaniszin nun im Tor der Sauerländer …

  22. 9:5 gegen Iserlohn Eisbären siegen und holen Star-Verteidiger Degon
    Die Eisbären starteten gestern gegen Iserlohn in der O 2 World in die entscheidende Phase des Titelkampfes. Doch der Meister plant schon die neue Saison.Marvin Degon will sich in Deutschland für einen neuen NHL-Vertrag empfehlen: Marvin Degon. Hier noch im Wolfsburger Trikot, ab Sommer Eisbär

    BILD erfuhr: Manager Peter John Lee hat Verteidiger Marvin Degon (25) von den Grizzly Adams Wolfsburg unter Vertrag genommen.

    Vor Saisonbeginn kam der Amerikaner von AHL-Klub Hamilton Bulldogs zu den Niedersachsen und wurde auf Anhieb bester Verteidiger des DEL-Klubs. 2007 unterschrieb er bei den Montreal Canadiens einen NHL-Vertrag, kam aber zu keinem Einsatz. Nach Stürmer T.J. Mulock (Bad Tölz) bereits der zweite Neuzugang für die Eisbären.

    Eisbären-Manager Peter John Lee mauert noch: „Es wird soviel erzählt. Ich kommentiere das alles nicht.“

    Mit Degon ist den Berlinern ein Glücksgriff gelungen. Der 1,80 m große und 80 Kilo schwere Verteidiger ist läuferisch stark, kann einen genauen Pass spielen und ist sehr gut im Powerplay. Seine Bilanz in Wolfsburg: 11 Tore, 29 Vorlagen.

    Am Freitag gastieren die Eisbären in Wolfsburg. Hoffentlich wird Degon dann nicht schon in die falsche Kabine marschieren…

  23. Eisbärdaggi #

    Quelle Eisbären

    10.02.2009
    Ereignisreiche Partie

    Mit 9:5 besiegten die Eisbären Berlin die Iserlohn Roosters vor 13000 Zuschauern in der o2 World.

    Die Eisbären gingen von Beginn an mit Konzentration und Engagement zur Sache. Das Tor in der ersten Minute von Steve Walker, der heute übrigens sein 500. Spiel im Eisbären-Jersey bestritt, schien die Roosters eher anzuspornen. Jedoch waren es erneut die Eisbären, die in der 7. Minute durch Florian Busch trafen. Selbst nach André Rankels Treffer in der 9. Minute steckten die Iserlohner nicht auf und kamen einige Male gefährlich vor das Eisbärentor. Rob Zepp jedoch fing alles weg. Nach dem 4:0 durch Hördler wechselten die Roosters den Torhüter. Für Norm Maracle kam der Berliner Sebastian Stefaniszin. Jimmy Roys Gegentor in der 16. Minute versetzte jedoch noch niemanden in echte Angst, da Iserlohn nicht einmal eine knapp ein minütige 5:3 Überzahl nutzen konnte.

    Das zweite Drittel begannen die Iserlohner mit viel Energie, 81 Sekunden nach Beginn konnte Ryan Ready den zweiten Treffer für die Sauerländer erzielen. Nach Mark Beaufaits Treffer (24.) entwickelte sich eine kleinere Serie von Nicklichkeiten, und die Partie wurde ruppiger. Durch Ryan Readys zweites Tor in der 32. Minute bekamen die Iserlohner Bemühungen wieder Elan. Das Spiel erreichte neue Intensität, und die Freunde des körperbetonten Eishockeys kamen voll auf ihre Kosten. Kurz vor Drittelende stellte Florian Busch (37.) den alten Abstand wieder her.

    Zum Schlussabschnitt kamen wiederum die Iserlohner mit mehr Schwung aus der Kabine und mit Bob Wren zum ersten Treffer. Diesen beantworteten die Bären postwendend mittels Doppelschlag von Beaufait und Busch innerhalb von 6 Sekunden. Eine halbe Minute später kam Beechey zum Torerfolg, und das Spiel gewann erneut an Intensität und Spannung. Alexander Weiß‘ Treffer in der 58. Minute setzte den Schlusspunkt in einer ereignisreichen Partie.

    Statistiken zum Spiel:
    Tore:
    1:0 Walker S. (Quint D., Pederson D.), EQ – 01:06
    2:0 Busch F. (Walker S., Regehr R.), EQ – 06:29
    3:0 Rankel A. (Mulock T., Regehr R.),EQ – 08:19
    4:0 Hördler F. (Robinson N., Ustorf S.), EQ – 12:50
    4:1 Roy J. (Wren B., Ready R.), PP1 – 15:25
    4:2 Ready R. (Wren B., Ardelan M.), EQ – 21:21
    5:2 Beaufait M. (Smith B., Ustorf S.), PP1 – 23:45
    5:3 Ready R. (Wren B., Schmidt C.), PP1 – 31:20
    6:3 Busch F. (Walker S., Pederson D.), EQ – 36:03
    6:4 Wren B. (Ready R., Schmidt C.), EQ – 44:44
    7:4 Beaufait M. (Rankel A.), EQ – 45:05
    8:4 Busch F. (Walker S., Pederson D.), EQ – 45:11
    8:5 Beechey T. (Wilford M., Ardelan M.), EQ – 45:42
    9:5 Weiß A. (Felski S., Mulock T.), EQ – 57:35

    Strafen:
    Eisbären Berlin 44 (6, 30, 8)
    Iserlohn Roosters 32 (0, 26, 6)

    Schüsse:
    Eisbären Berlin 40 (14, 12, 14)
    Iserlohn Roosters 33 (11, 13, 9)

    Zuschauer:
    13.000

    10.02.2009

    Ulli Liebsch
    “Das Spiel war eigentlich schon nach dem 4:0 im ersten Drittel entschieden.” Stimmen – Archiv

    Der Iserlohner Coach nach der 9:5 Niederlage in Berlin.
    Der Iserlohner Coach nach der 9:5 Niederlage in Berlin.

  24. mone #

    crasses spiel scheiss schiri….ustorf verletzt noch mehr scheisse :wand: :wand:

  25. jo wollen wir mal hoffen das er schnell wieder fitt ist
    das Spiel selbst war actionreich und interessant aber mit sehr gutem Ende
    .
    3 Punkte für unsere Bären, so muß es sein
    .
    und in Wolfsburg warten die nächsten 3 auf uns

  26. Eisbärdaggi #

    Quelle Eisbären News – Archiv

    11.02.2009
    Stefan Ustorf muss pausieren

    Eisbärenstürmer Stefan Ustorf kehrte gestern nach vier, aufgrund einer Schulterverletzung, versäumten Spielen wieder in den Eisbärenkader zurück und muss nun schon wieder für rund sechs Wochen pausieren, nachdem er von einem Puck kurz vor Ende des zweiten Drittels beim 9:5-Erfolg der Eisbären gegen Iserlohn im Gesicht getroffen wurde. Ustorf erlitt dabei einen schwierigen Kieferbruch, der noch gestern Abend operiert wurde. Er verlor einige Zähne und es mussten mehrere Platten eingesetzt werden.
    „Mir geht es momentan eigentlich ganz gut“, sagte der Assistenzkapitän am heutigen Vormittag. „Drei bis vier Tage muss ich noch im Krankenhaus bleiben. Danach braucht der Knochen wohl sechs Wochen bis er verheilt. Zur zweiten Play-off-Runde bin ich wieder dabei.“
    Der 35jährige absolvierte in dieser Saison 41 Matches, erzielte sieben Tore und assistierte 29mal zu Treffern seiner Nebenleute.

    Die Eisbären wünschen Stefan Ustorf: Gute Besserung! E-Mails an Stefan bitte an info@eisbaeren.de, sie werden sofort weitergeleitet.

  27. Eisbärdaggi #

    Gute Besserung Usti, das du bald wieder bei uns bist

  28. so hab mal eine Mail geschickt auch im Namen unserer Truppe mit Guten Besserungswünschen

  29. ZITAT VON SAKU – EHC-FANCORNER

    Ich war eben beim Stefan… Er kann schon wieder lachen – obwohl dies nicht gerade vorteilhaft ausschaut [Winken] .

    Er hat sich im Übrigen sehr über den Anruf vom Wolf Michi gefreut und ihm gesagt, dass ihn keine Schuld trifft. Stefan: “Ich blocke Schüsse immer so.” Nachteilig war wohl, dass Stefan mit einem One-timer gerechnet hat, Wolf den Schuss aber verzögerte und so der Kopf eher in der Schussbahn war, als einem lieb sein könnte.

    Noch wirkt der “Hool” nach der OP etwas geschwächt, doch ich denke, zu den drei Heimspielen in der übernächsten Woche wird er schon wieder fröhlich pfeifend durch die o2 schlendern.

  30. eisbärdaggi #

    soweit man ohne Zähne pfeiffen kann ;-) , aber er schafft das, er will ja zur zweiten Ploffs runde dabei sein, da sieht man mal was das für ne Kämpfernatur ist :klatsch: , halt nen Eisbär :supi:

  31. Eisbärdaggi #

    :supi: mein Captain, mein Schatz
    Quelle: Eishockeyweb.de

    Kapitän, Idol, Vorbild: Steve Walker absolvierte sein 500. DEL-Spiel
    Berlin, 11.Februar 2009

    Rund um das DEL-Allstar-Game wurde viel darüber diskutiert, woran es dieser Liga und dem deutschen Eishockey allgemein fehlt, dass ihm eine Wahrnehmung einer breiteren Öffentlichkeit nach wie vor versagt bleibt. Neben den nicht vorhandenen ganz großen Erfolgen der Nationalmannschaft in Form von Medaillen und Pokalen, fehlende Kontinuität in Sachen Organisation eines für jedermann nachvollziehbaren Spielbetriebs, wird vor allem auch der Mangel an echten Stars, mit denen sich die Massen identifizieren können und das eben über längere Zeiträume, als einer jener Gründe für das mediale Schattendasein der DEL angeführt. Mag an erstgenannten Argumenten durchaus einiges dran sein, letzteres ließe sich jedoch anhand etlicher Beispiele ohne weiteres widerlegen. Es gibt sie nämlich sehr wohl diese zum Vorbild taugenden DEL-Stars: stets leistungsbereit, mit Führungskraft ausgestattet, bodenständig und sympathisch. Einer von ihnen feierte gestern seinen 500. DEL-Einsatz: Eisbären-Kapitän Steve Walker. „Das 500. Spiel zuhause zu spielen war schon eine tolle Sache. Wichtiger war aber, dass wir es gewonnen und die drei Punkte kassiert haben“, stellte der Gefeierte nach dem 9:5-Sieg über die Iserlohn Roosters einmal mehr den Erfolg der Mannschaft in den Vordergrund.

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    Im neunten Jahr, seit der Saison 2000/2001 trägt der inzwischen 36-jährige Steve Walker das Trikot der Eisbären Berlin. Nur der gebürtige Berliner Sven Felski – dem Titel wie „Bürgermeister von Hohenschönhausen“ oder „das Eisbären-Urgestein“ anhaften – ist länger im Klub als sein aus Kanada stammender Kapitän. Die Chancen zu wechseln, anderswo für mehr Geld auf Torejagd zu gehen, gab es für Walker zweifelsohne mehrfach. Doch bekannte der dreifache Familienvater in der Vergangenheit schon öfter, dass es für ihn und seine Familie keinerlei Anlass zu Veränderungen gäbe, wenn man sich in seinem Umfeld wohl fühlt und zudem die sportlichen Perspektiven stimmen. Einen langen Abschnitt seiner Zeit bei den Eisbären flog Steve Walker trotz von Beginn an guter Punktausbeute unter dem Radar auch der Hauptstadtpresse. Der Stürmer ist bis heute keiner, der sich nach außen hin verbal in den Vordergrund drängt. Er lässt vorzugsweise Leistungen für sich sprechen, die sich in überaus beeindruckenden Zahlen widerspiegeln: 184 Tore und 322 Vorlagen (506 Punkte) erzielte er in seinen 500 Spielen für die Eisbären Berlin. Aber nicht nur diese allein ließen Steve Walker zum Idol der Eisbärenfans werden. Es sind Dinge, wie seine nach einer Kreuzbandverletzung unerwartet frühe Rückkehr ins Team während der Play-off in der vergangenen Saison. Auch sein Wille, unter für ihn widrigen Umständen seiner Mannschaft helfen zu wollen, hatte Anteil am Entstehen jener Siegermentalität, die die Eisbären letztlich zum dritten Meistertitel in nur vier Jahren führte. Aufheben darum mag der Kapitän nicht machen, auch wenn ihn die Nachwirkungen dieser Verletzung noch in der aktuellen Spielzeit zum Pausieren zwangen. Sogar Gerüchte um ein baldiges Karriereende kursierten daraufhin in der Hauptstadt. Noch ein Jahr Vertrag hat Steve Walker bei den Eisbären. Den will er erfüllen, sagt er und fügt an: „Danach sehen wir weiter.“ Doch mag sich in Berlin die Eisbären noch niemand ohne Steve Walker vorstellen.

    ­

    Womöglich ist es ihm trotz gegebenem Anlass nicht recht, dass er jetzt so viel Aufmerksamkeit erfährt. Aber: Es gibt keine echten Stars in der DEL? Nun, das Beispiel Steve Walkers steht dem wohl offenkundig entgegen und eine Liste weiterer ließe sich durchaus aufstellen. Woran es genau genommen schon sehr viel eher mangelt, ist ihre Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit und die gebührende Würdigung ihrer über Jahre erbrachten herausragenden Leistungen! (mac/ovk – Fotos by City-Press)

  32. Eisbärdaggi #

    Quelle: Eishockeyinfo

    EHC Eisbären Berlin
    Eishockey inflationär
    14 Tore und fliegende Fäuste beim Berliner Sieg gegen IEC

    Eisbär Andre Rankel (dunkles Jersey) stoppt Iserlohns Jimmy Roy. Foto: Private Press.

    Die Berliner Eisbären haben am Dienstagabend ein turbulentes Eishockey-Spiel vor 13.000 Zuschauern in der O2-World mit 9:5 gegen die Iserlohn Roosters gewonnen. Neben 14 Toren sahen die Fans auf den Rängen auch jede Menge Boxeinlagen und einen Schiedsrichter, der vom Verursacher-Prinzip bei Fouls nicht viel zu halten scheint. Am Ende der hektischen Partie sangen die Zuschauer nicht zu Unrecht: «… und Schieri, das ist deine Schuld».

    Wrestlingeinlage von Iserlohns Bob Wren und Berlins Richie Regehr (vorn). Foto: Private Press.

    Weiterführende Links

    Spielstatistik

    Eisbären-Kapitän Steve Walker feierte seinen 500. DEL-Einsatz und bewies gleich zu Beginn, welche Ausnahmestellung er sich inzwischen in der Geschichte des Clubs erarbeitet hat. Es bedurfte gerade einmal 66 Sekunden, da lag der Puck nach einem Gewühl herrenlos in unmittelbarer Nähe des Iserlohner Torraums und Walker musste nur noch zum 1:0 abstauben. In der 7. Spielminute hatte Walkers Sturmpartner Florian Busch seinen ersten von drei großen Auftritten an diesem Abend. Mit einer sehenswerten Variation des Bauerntricks, bei der Busch auch noch einen Iserlohner Verteidiger tunnelte, vollendete der Bayer in Berlin zum 2:0. Und der amtierende DEL-Champion setzte nach: In der 9. Minute bekamen die Eisbären auch noch Schützenhilfe vom Gegner, als Ben Simon eine scharfe Hereingabe von Andre Rankel unhaltbar für Norm Maracle ins Tor lenkte. Das «Eigentor» wurde Andre Rankel folgerichtig zugeschrieben. In der 13. Minute traf Nationalverteidiger Frank Hördler mit einem Schlagschuss aus vollem Lauf gar zum 4:0 und da musste Iserlohns neuer Chefcoach Uli Liebsch erst einmal die Lage mit einer Auszeit beruhigen. Zudem hatte IEC-Goalie Maracle genug vom Spiel und machte Platz für Backup Stefaniszin. Das brachte eine kleine Zwischenbesserung. Roy traf nach klugem Pass von Wren in der 16. Minute zum Anschlusstor. Damit ging es in die Kabinen.

    Im zweiten Durchgang wurde es dann wesentlich nickliger. Und die Iserlohner wurden zunächst weiter stärker. In der 22. Minute nutzte Ready ein kleines Missverständnis in der Eisbären-Abwehr zum 4:2 – das Tor wurde nach bemühtem Videobeweis anerkannt. Bereits in der 24. Minute fanden die Berliner durch Oldie Beaufait mit dem 5:2 jedoch die passende Antwort. Unmittelbar nach diesem Tor kam es zu einer ersten zünftigen Keilerei, in die mindestens 3 Spieler beider Mannschaften verwickelt waren. Auf der Strafbank wurde es dann mächtig eng, doch die Lage geriet immer weiter außer Kontrolle. Beinahe jeder Zweikampf war phasenweise mit ausgefahrenen Ellenbogen oder bedenklich hohem Stock geführt. In der 32. Minute nutzten die Roosters dann eine Powerplay-Situation zum erneuten Anschlusstreffer zum 5:3. Torschütze war erneut Ready. In der 37. Minute zeigten die Eisbären dann erneut einen herrlich zu Ende geführten Angriff durch Florian Busch, der seinen Schuss clever so lange verzögerte, bis der frühere Berliner Sebastian Stefaniszin im Iserlohner Tor zu Boden ging. Danach war erstmal wieder Drittelpause – zum Glück, denn so konnten sich die Gemüter auf beiden Seiten erst einmal beruhigen.

    Im letzten Drittel ging das Scheibenschießen weiter. Wren brachte die Gäste aus dem Sauerland in der 45. Minute zunächst wieder heran. Im Gegenzug traf Beaufait in der 46. Minute bereits zum 7:4. Nur sechs Sekunden später (!) sorgte Florian Busch mit seinem dritten Treffer des Abends für das 8:4. Immer noch in der 46. Minute traf Beechey für die Roosters zum 8:5 und dem Stadionsprecher versagte so langsam die Stimme. Zweistellig wurde das Ergebnis allerdings nicht mehr. Alex Weiß traf für Berlin in der 58. Minute noch zum 9:5. Das wars in Berlin – mehr geht im Eishockey nicht.

    Übrigens: Im Berliner Dress feierte Verteidiger Brandon Smith nach langer Verletzungspause sein Comeback. Naturgemäß fehlte dem Nordamerikaner mit indianischen Vorfahren noch etwas die Bindung zum Spiel – aber für die Play-Offs ist Smith auf alle Fälle eine wertvolle Verstärkung für Trainer Don Jackson. Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung von Stefan Ustorf, der einen Puck ins Gesicht bekam (siehe gesonderten Bericht).

    Veröffentlicht am 10. Februar 2009 um 22:10:18 Uhr

  33. Eisbärdaggi #

    Quelle: eishockey-magazin

    Viele Tore, wenig Nerven in Berlin

    Eisbären rücken nach 9:5 Sieg gegen Iserlohn noch näher an Platz eins heran

    Berlin. Vierzehn Tore in Berlin, aber das Spektakel hätte ohne die zahlreichen Prügeleien viel schöner sein können. Die Eisbären haben zwar viele offensive Varianten gezeigt und damit drei wichtige Punkte kassiert, aber im Hinblick auf die Play-Offs werden stärkere Nerven nötig sein.

    Nach der Länderspielpause, vier Berliner waren für die Nationalmannschaft aktiv, wollten die Eisbären ihre gute Position in der Tabelle gegen den 11. der Liga aus Iserlohn verteidigen.

    Am Anfang des ersten Drittels hatte man den Eindruck, dass nur eine Mannschaft auf dem Eis spielt. Die Hausherren waren unglaublich erfolgreich mit vier Toren innerhalb von 13 Minuten. Steve Walker, der an diesem Abend sein 500. DEL-Spiel bestritt, feierte diese Gelegenheit mit einem Tor nach knapp einer Minute. Die Nummer 27 der Eisbären machte auch das Assist fünf Minuten später für ein sehr schönes Tor von Florian Busch. Mit dem dritten Tor von André Rankel und dem vierten Treffer von Frank Hördler dominierten die Gastgeber ganz souverän diesen Abschnitt. Vielleicht waren die Eisbären zu selbstsicher und kassierten daher drei Strafen nacheinander. Die Roosters, die nicht aufgaben, schossen das erste Tor in der 16. Minute. Mit 4-1 am Ende des ersten Abschnitts hatten die Hausherren trotzdem einen großen Teil der Arbeit schon erledigt.

    Der zweite Abschnitt wurde aggressiver geführt. Die Roosters zeigten sich am Anfang engagierter und schafften den zweiten Treffer in den ersten Minuten des Mittelabschnitts. Aber Berlin akzeptierte die Herausforderung und erzielte zwei Minuten später den fünften Treffer durch Mark Beaufait. Es folgte eine massive Prügelei und drei Spieler aus jeder Mannschaft wurden bestraft. Die Botschaft war offensichtlich nicht klar genug für Sven Felski und Stefan Langwieder, die unmittelbar danach eine neue Prügelei anfingen. Die Schiedsrichter erhöhten die Sanktionen mit je 16 Strafminuten für die beiden Spieler – d.h. insgesamt 56 Minuten Strafe für die beiden Mannschaften in diesem Mittelabschnitt. Die übrigen Spieler versuchten nach diesen vielen Unterbrechungen endlich wieder Eishockey zu spielen. Jede Mannschaft erzielte einen weiteren Treffer: Florian Busch für die Eisbären und Ryan Ready für die Roosters schraubten das Ergebnis auf 6 :3 nach zwei Dritteln.

    Der letzte Abschnitt begann auch mit sehr hohen Tempo an mit vier Toren innerhalb der 4. und 5. Minute. Jede Mannschaft erzielt also zwei weitere Tore (u.a. mit dem dritten Tor von Florian Busch) und zeigte auch, dass beide Abwehrreihen nicht sehr konzentriert agierten. Einige Balgereien gab es wieder in diesem letzten Abschnitt. Zwei Minuten vor Spielende erzielte Alexander Weiss das neunte Tor seiner Mannschaft und beendete damit eine sehr starke offensive, aber unschöne Leistung der Hausherren, die sich durch die drei gewonnen Punkte weiter an Tabellenführer Hannover heranpirschen.

  34. Das Ustorf- Drama
    http://www.bild.de/BILD/sport/mehr-sport/eishockey/2009/02/12/eisbaeren-berlin/das-ustorf-drama.html
    Kieferbruch +++ 7 Zähne raus +++ Er ernährt sich durch den Strohhalm

    Es war die Schock-Szene beim Eisbären-Sieg am Dienstag gegen Iserlohn (9:5). 40. Minute: Iserlohns Michael Wolf zieht mit 140 Stundenkilometern ab und trifft Stefan Ustorf mit dem Puck mitten im Gesicht.

    Der Eisbären-Stürmer bricht blutend zusammen. Physiotherapeut Thomas Wöhrl leistet Erste Hilfe. Ustorf wird ins Krankenhaus gebracht. Diagnose: Schwerer Kieferbruch, sieben Zähne herausgebrochen. Die Ärzte operieren sofort.

    Virchow-Klinikum gestern 11.45 Uhr, Station 4 für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie. In Zimmer 22 liegt Ustorf. BILD besuchte den Eisbären-Star in seinem Einzelzimmer. Im Fernsehen läuft „Al Bundy“.

    Ustorf tapfer: „Mir geht es gut, ich bin voll gepumpt mit Schmerzmitteln.“ Usti lacht gequält und im Mund wird das gesamte Ausmaß des Volltreffers sichtbar:

    • Der Unterkiefer ist unterhalb der linken Schneidezähne senkrecht durchgebrochen.

    • Links unten sind beide Schneidezähne sowie die beiden Eckzähne durch die Wucht des Pucks abgebrochen und nach innen verschoben. Die Unterlippe wurde zerfetzt.

    •Der Oberkiefer ist zwar heil, aber drei Schneidezähne fehlen. Nur der rechte mittlere Schneidezahn ist Ustorf im Oberkiefer verblieben.
    Aktuell
    Eisbären Berlin: Holen Star-Verteidiger Degon
    Sieg gegen Iserlohn
    Eisbären holen
    Star-Verteidiger Degon

    Der Stürmer erklärt: „Das ist eh ein Stiftzahn. Der flog sofort raus, doch ich habe ihn auf dem Eis wieder gefunden. Bei der OP haben die Ärzte ihn wieder eingesetzt. Der Kiefer ist mit Titanplatten verschraubt, damit er zusammenwachsen kann.“ Sechs Wochen wird dies dauern. Die Unterlippe wurde genäht. Und die Zähne?

    Ustorf : Die Ärzte haben einen Abdruck genommen. Ich bekomm eine Schiene, damit sich die verbliebenen Zähne wieder richten. Dann versucht man, die zerstörten Zähne aufzubauen, damit Implantate darauf können.“

    In drei, vier Tagen will Ustorf das Krankenhaus verlassen. Er lacht: „Dann kann ich hoffentlich auch schon wieder pürierte Nahrung zu mir nehmen.“ Zurzeit geht es nur durch den Strohhalm.“

    Und der Stürmer denkt auch schon wieder an Eishockey: „Zur zweiten Playoff-Runde Anfang April bin ich wieder dabei. Dann schraube ich mir ein Gitter vor dem Helm.“

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